Vilshof Astrid

Vilshof
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Astrid

2014

Regendorfer Nachrichten

Ich wollte schon den Brief vom letzten Jahr recyceln, dieses Jahr geht´s aber nicht:


Das wichtigste ist, dass wir alle gesund sind und uns des Lebens freuen - und das hoffen wir auch von Euch!

Ein großes Projekt, das sich seit dem Frühjahr hingezogen hat, ist nun auch so gut wie beendet: wer will, ist herzlich eingeladen, unseren Anbau anzuschauen. Von dem damit verbundenen Ärger werde ich nicht berichten, sonst ist der Weihnachtsfriede dahin... Finn (9) und Nils (7) haben jetzt jeder ein eigenes Zimmer, Linus ist in den Keller gezogen und kann jetzt endlich in Ruhe schlafen.

 

Stephan hat immer noch gut zu tun, manchmal eher zu viel auf einmal, aber das wird wahrscheinlich immer so bleiben- mittlerweile finden wir uns damit ab. Bei mir geht alles seinen Gang: Kurse und Hausbesuche machen Spass und man lernt viele nette Leute kennen. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass weniger Kinder geboren werden! Ab und zu bleibt dann auch noch Zeit, um zu schwimmen oder ein bißchen Musik zu machen.

 

Die Kinder machen ihre "Arbeit": Linus (12) 6. Klasse, Finn 3., Nils 2..Seit dem neuen Schuljahr spielt Linus Tischtennis, was ihm sehr Spaß macht; Finn und Nils sind immer noch höchst aktive Fußballer, spielen nur leider in verschiedenen Altersklassen, so dass es manchmal logistisch schon herausfordernd wird.

 

Im Sommer waren wir eine gute Woche in Riga, das hat uns allen sehr gut gefallen- wie immer!
Für nächstes Jahr haben wir uns wieder eine Rigareise vorgenommen, aber erstmal kommt natürlich nach Weihnachten die Hüttenerholung mit Eri und Toby!

 

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2013

Regendorfer Nachrichten
Bei uns hat sich in diesem Jahr nicht viel verändert, was aber auch gut sein kann!
Die Kinder werden älter ( 11, 8, und 6), verlieren Zähne am laufenden Band und sind jetzt alle in der Schule. Linus geht auf die Realschule in Regenstauf ( ca. 6 km von hier), er hat nette Lehrer und es herrscht ein gutes Schulklima dort. Finn ist in der 2. Klasse und Nils jetzt in der ersten, beiden macht´s Spaß, nur manchmal hätten sie gerne weniger Hausaufgaben... Die zwei spielen auch weiterhin Fußball, Schwimmen gehen alle drei und auf den Skikurs im Januar freuen sich alle schon!
Stephan hat gerade mal wieder viel Arbeit, ab und zu geht´s immer mal wieder etwas sehr ruhig zu - aber das sind wir ja schon gewohnt. Er hat seit Sommer eine Auszubildende im Büro und musste dafür jetzt auch noch einen Ausbilderschein machen - zum Glück hat´s gleich geklappt!
Ende März habe ich mit den Nachtdiensten in der Klinik wieder aufgehört - und genossen, in Ruhe schlafen und alles andere machen zu können! Ich habe mit Kursen und Nachbetreuungen so auch genug zu tun- und sehr viel entspannter.
Den Sommer haben wir zuhause genossen, bei dem schönen Wetter auch kein Problem! Der Regen war super zum Baden und schwimmen, Picknicktasche dazu, Freunde bestellen, mehr braucht man nicht!
Jetzt freuen wir uns schon auf die Tage im Allgäu mit Eri und Toby ( und noch einigen anderen...), hoffentlich hat´s ordentlich Schnee, damit sich alle draußen austoben können.
Euch allen schöne Feiertage und ein gesundes nächstes Jahr!
UND ein Rat : Wer sich freut, soll ganz laut singen und dabei vor allen Dingen singend in die Höhe springen!


(Nicht von mir, sondern vom SAMS, - Kinder sind immer noch im SAMS- Fieber)

 

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2012

Astrid: Schon wieder ist ein Jahr rum, und ich hätte mich gerade an die Jahreszahl gewöhnt...

Uns allen hier in Regendorf geht´s gut, jetzt muß ich mal überlegen, was das Jahr so gebracht hat:

Stephan hat trotz allerlei Krisen immer noch genug zu tun, er arbeitet nach wie vor mit ein paar Angestellten im Büro in Regenstauf. Im Frühjahr hat er sich wieder ( nach 5 Jahren) ein LAUTES Auto gekauft, ein altes Ferrari- Cabrio, das dann gleich nach einer Woche mit Motorschaden zurück zur Werkstatt geschleppt wurde. Ende August war´s dann fahrtauglich und so konnte das schöne Wetter doch noch genutzt werden.

Im Mai waren Stephan und Finn gemeinsam in Ägypten, Baden und Pyramiden anschauen. Es hat alles gut geklappt, beide hatten ihren Spaß, nur war es Finn öfters mal zu heiß.

Linus ist letzte Woche 10 geworden und geht in die vierte Klasse. Schule macht ihm Spaß, er ist zwar nicht der Beste, geht aber dafür noch in die Theatergruppe und hat im letzten Schuljahr eine "Streitschlichter"- Ausbildung gemacht. Die Kinder werden da in den Pausen eingeteilt, um Schülerkonflikte zu lösen, klappt wohl auch ganz gut - aber komischerweise nur in der Schule. Linus geht gern Schwimmen und ist neuerdings oft mit Freunden im Jugendtreff unserer Gemeinde.

Finn (7), ist auch in der Schule, er ist in einer ganz kleinen Klasse mit 17 Schülern. Er hat letzten Winter Snowboarden gelernt und spielt immer noch Fußball, jetzt im Tor. Er ist dauernd unterwegs auf Geburtstagspartys, da braucht´s bald einen Sekretär, der die Termine koordiniert.

Nils (5) hat sein letztes Jahr im Kindergarten und möchte eigentlich eh schon in die Schule gehen. Er hat viele Freunde beim Fußball und seit Sommer kann er Schwimmen - JUHUU- so dass es im Schwimmbad jetzt echt entspannend wird.

Dieses Jahr waren wir seit langer Zeit erstmals nicht in Riga, sondern haben den Sommer hier mit viel Baden gehen und Ausflügen verbracht. War auch schön! Nächstes Jahr fahren wir aber bestimmt wieder hin. Bei mir geht alles seinen Gang: Kurse und Hausbesuche, seit Mai wieder Klinikvertretung, nebenbei diverse Fahrdienste für die Kinder und der Versuch, regelmäßig Sport zu treiben.
Seit dem Sommer spiele ich Querflöte in einem Mini Orchester, in dem zum Großteil Leute sind, mit denen ich schon im Schulorchester gespielt habe, und das macht echt Spaß!

 

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2011

Stephan hat nach wie vor viel zu tun, und weil ´s 2010 so stressig war, hat er sich Anfang 2011 eine Auszeit von 2 Monaten genommen, um all das zu machen, was sonst liegen geblieben ist. Er war dann auch 2 Wochen ganz alleine auf den Kapverdischen Inseln, und hat die Akkus mit Ruhe und Entspannung aufgetankt. Zum Ausgleich neben der Arbeit hat er angefangen, Gitarre zu spielen, was natürlich auch die Kinder total begeistert. Ab und zu machen sie im Keller, wo ein E- Schlagzeug steht, "Band", und dann wackeln hier die Wände!

Im Oktober ist Stephans Mutter gestorben - nachdem sie schon länger ziemlich schlecht beieinander und im Pflegeheim war, sicher eine Erlösung.

Zum Sommerurlaub waren wir wieder in Riga, ausnahmsweise war diesmal schönes Wetter, so dass wir eine Woche am Strand waren und das angenehm warme Meer genossen haben. Die sonnigen Tage daheim haben wir oft am Regen verbracht, wo man sehr schön pritscheln, Muscheln suchen und Schwimmen kann. Außerdem haben wir uns ein Schlauchboot zugelegt, die Jungfernfahrt von Regenstauf nach Regendorf war sehr spaßig, das machen wir sicher nächstes Jahr öfters!

Zu den Kindern: Linus geht schon in die 3. Klasse, hat nach wie vor Spaß am Schwimmen und am Lego-Konstruieren; die Schule macht ihm Spaß, auch wenn das frühe Aufstehen so gar nicht seins ist. Im Kleine-Brüder-Ärgern ist er ziemlich ausdauernd, was vor allem Finn zu spüren kriegt.

Finn hat im Sommer Schwimmen gelernt und übt fleißig weiter. Im Kindergarten, als Vorschulkind, und beim Fußball hat er viele FreundInnen. Man merkt auch, dass es jetzt langsam Zeit wird für die Schule, er will schon Hausaufgaben haben und fängt an, von selbst zu schreiben und zu rechnen. Nils ist jetzt 4 und auch schon ein Großer, was man besonders daran merkt, dass wir unseren baufälligen Sandkasten dieses Jahr in ofengerechte Stücke zerteilt haben. Außerdem kann er seit Sommer auch Radfahren, weshalb ich unseren Anhänger gleich weiterverkauft habe - es war eh schon grenzwertig, mit soviel Ballast den Berg hochzukommen. Er hat im Herbst angefangen, Fußball zu spielen - auch weil er alles machen will, was Finn macht. Im Januar darf er Skikurs machen, mal sehen, wie das wird.

Bei mir läuft eigentlich alles wie gehabt. Die Klinikvertretung ist seit Oktober wieder beendet, ich habe aber so auch genug Arbeit. Im Sommer war ich kurzzeitig auf Krücken unterwegs, weil mein Knie beim "Kundendienst" war, Laufen ist jetzt erstmal gestrichen. Nun hab ich mir eben Langlaufski für den Winter zugelegt, falls es also nicht schneit, wisst Ihr alle, warum.
Wir zählen die ( Schul-) Tage bis Weihnachten und wünschen Euch und uns ruhige Feiertage - und ein bißl Schnee wär trotzdem nicht schlecht!

 

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2010

Eigentlich ist alles beim Alten: Stephan arbeitet mehr, als er will- obwohl er nochmal zwei neue Mitarbeiter hat, bringen die im Moment noch nicht wirklich Entlastung. Wir hoffen aber, dass es demnächst besser wird, damit auch mal wieder Zeit für Freizeitvergnügen ist!
Linus geht gerne in die Schule, 2. Klasse, und hat immer zu tun, dass er alle seine Freunde regelmäßig trifft. Schwimmen macht ihm Spaß, und sein neues Hobby ist, alle Asterix- Hefte zu lesen, jetzt sind nur noch vier übrig.

Finn spielt immer noch Fußball und ist gerade in der Mädl- Phase: jede Woche eine andere Freundin. Er geht in den Kindergarten, zusammen mit Nils, wo es beiden sehr gut gefällt;- erst recht, nachdem der alte Kindergarten nach acht Monaten Renovierung endlich wieder bezogen werden konnte.

Nils macht prinzipiell alles, was Finn macht, beim Fußball darf er auch schon manchmal mittrainieren und jetzt im Winter will er dann bestimmt Skifahren lernen. Die zwei Großen haben letztes Jahr Skikurs gemacht, wie´s aussieht, können wir das diesen Winter richtig auskosten, zumal bei uns ein Skilift in der Nähe ist!
In den Pfingstferien waren wir in Norwegen, Sonne Tag und Nacht! Die Kinder waren sehr beeindruckt von der riesigen Fähre, dem Schnee im Sommer und dem grünen Gletscherwasser. Die sonnigen Tage daheim haben wir unten bei uns am Regen verbracht, Sand gebuddelt und geplantscht.

Im August waren wir mit Freunden in Riga; wie immer, wenn wir dort sind, hat es ziemlich viel geregnet und wir waren mit Wollmützen am Strand. Mal sehen, ob wir irgendwann mal richtiges Strandwetter haben, wir versuchen es einfach immer wieder.
Ich (Astrid) bin jetzt auf jeden Fall froh, dass alle Kinder am Vormittag "verräumt" sind, so gestaltet sich mein Arbeiten ein wenig geregelter und die Wochenenden sind auch eher mal ruhig. Außerdem bleibt dann auch mal Zeit für ein bißchen sportliche Betätigung. Wenn Not am Mann ist, mache ich vertretungsweise Nachtdienste im Krankenhaus, im Januar geht´s auch wieder los.
Jetzt freuen wir uns schon auf Weihnachten, gute Vorsätze für das nächste Jahr fallen uns bestimmt auch noch ein! Wir haben das letzte Jahr glücklicherweise ziemlich gesund überstanden, das wünschen wir uns und Euch auch für das nächste!

 

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2009

Stephan arbeitet nach wie vor in seiner Firma, Arbeit gibt es mal mehr, mal weniger, aber genug zum Überleben. Dieses Jahr hatte er Zeit, seinen Pilotenschein zu machen, womit er ja letztes Jahr schon begonnen hat. Dafür hat er im Frühjahr eine Woche in Andalusien verbracht, um nochmal ordentlich Tragschrauber fliegen zu üben. Außerdem war er im Mai mit Linus in Ägypten, Pyramiden anschauen, bevor Linus in die Schule kommt. Den beiden hat es sehr gut gefallen, Linus hat noch lange und viel von Ägypten erzählt und zehrt jetzt noch von seiner Sonnenbräune!
Linus ist jetzt in der Schule und es gefällt ihm ganz gut. Er wird sicher nie ein ordentlicher Schönschreiber, aber solange er selbst lesen kann, was er schreibt, ist mir das egal. Er geht gerne Schwimmen, macht beim Spielmannszug mit und verausgabt sich beim Sportverein. Zusammen mit Finn macht er in den Weihnachtsferien einen Skikurs, mal sehen, ob ihnen das gefällt.
Finn ist im Moment alleiniges Kindergartenkind. Er geht auch zur Musik und ist eine echte Sportskanone! Seit dem Frühjahr kann er Radfahren und hat sich auch gleich am zweiten Tag beim Radrennen mit Linus ein Stück Zahn ausgeschlagen. Außerdem spielt er Fußball und ist momentan dabei, mit seinem Skateboard Tricks zu üben. Das versucht Nils natürlich auch, aber da klappt das noch nicht ganz so gut. Dafür redet er uns in Grund und Boden! Das übt er vor allem auch mit seinen aller-aller-allerbesten Freunden bei der Tagesmutter, wo er nach wie vor drei Vormittage verbringt, damit ich arbeiten kann - dieses Jahr auch wieder als Urlaubsvertretung im Krankenhaus, neben den Kursen und Hausbesuchen. Deshalb waren wir auch im Sommer nicht länger weg, wir haben die Sonne am Regenufer genossen, mit Sandbuddeln und Schwimmen; Stephan hat im Frühjahr ein riesiges Klettergerüst im Garten aufgebaut, das die ganzen Nachbarskinder mitnutzen, so war´s auch selten langweilig. Fast hätte ich es vergessen: im April haben wir unsere Kinder ein paar Tage am Vilshof geparkt und sind nach Bergen/ Norwegen entflohen. Wir haben ein Konzert besucht, die Zeit für uns genutzt und genossen, und auch Vieles entdeckt, was den Kindern Spaß machen würde.
Vor ernsthaften Krankheiten sind wir verschont geblieben, was wir auch für das nächste Jahr hoffen und Euch allen wünschen!

 

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2008

Wir haben das letzte Jahr ziemlich gut überstanden, ohne ernsthafte Krankheiten, und hoffen, dass es nächstes Jahr so weitergeht. Stephan war im April eine Woche auf Mallorca; er ist seit ca. einem Jahr dabei, den Sportpilotenschein zu machen und die Flugschule hat Stunden dort angeboten, was sich natürlich mit Urlaub verbinden läßt. Linus war dann auch ein paar Tage dort, gefolgt von Christiane und Johnny als "Sitter". Danach hat sich's erstmal erledigt mit der Fliegerei, weil in der Firma so viel zu tun war und auch noch ist, worüber wir aber auch nicht ganz unglücklich sind. Ich arbeite nach wie vor freiberuflich mit Kursen und Hausbesuchen und haben seit Juni vertretungsweise Nachtdienste in einem Regensburger Krankenhaus übernommen; macht viel Spaß,
obwohl die Schreiberei abstruse Formen annimmt. Linus (6) hat im Frühjahr Radfahren gelernt- das haben wir kräftig ausgebaut mit Touren zur Oma oder zur Eisdiele! Jetzt ist er das letzte Jahr im Kindergarten, es macht ihm immer noch Spaß. Gerade macht er mit Rosi zusammen Schwimmkurs, ich hoffe, dass er's lernt, dann kann er nächstes Jahr richtig in der Vils schwimmen.... Im November hat Linus mit seiner musikalischen Früherziehungsgruppe bei einem Musical ( Winnie Wackelzahn) mitgemacht, er war eine Knoblauchzehe. Stephan hat auch mitgespielt, sogar zwei Rollen, weil nicht genügend Väter aufzutreiben waren. Es war wirklich lustig und den Zuschauern hat's auch gefallen. Finn (3) ist froh, dass er jetzt auch endlich zu den Großen in den Kindergarten darf. Er ist viel umgänglicher geworden und plappert alle Sprüche nach, die guten und die nicht so guten. Zu
seinem kleinen Bruder Nils ist er meistens besonders lieb und zeigt ihm allerlei. Nils ist ein ganz fröhlicher, er würde uns schon abgehen, wenn wir ihn nicht hätten! Seit Oktober ist er drei mal vormittags bei der Tagesmutter, wo Finn auch schon war, und wir sind froh, dass das reibungslos klappt. Seinen 1. Geburtstag haben wir in Lettland gefeiert, wo wir im August für fast 2 Wochen waren. Im September haben wir einen Ausflug nach Württemberg gemacht, Verwandte und einen
Vergnügungspark besucht; das hat uns so gut gefallen, dass wir uns das für nächstes Jahr wieder vornehmen. Sonst haben wir keine großen Pläne, wir sind sozusagen offen für alles!

 

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2007

Das letzte Jahr ist bei uns in Regendorf so schnell vergangen, dass ich jetzt direkt überlegen muß, was alles passiert ist. Wichtig ist mal: wir sind alle gesund und wir sind noch einer mehr!
Im August ist Nils geboren, mittlerweile ist er also vier Monate alt und ein ganz freundlicher Kerl. Er hat zum Glück schneller als Finn begriffen, wie das mit dem Schlummern geht und läßt uns nachts schon ganz schön schlafen. Die anderen Zwei sind stolze große Brüder, und ich befürchte schon, dass Finn so bald wie es nur geht Nils lauter Blödsinn zeigen wird.
Linus geht in den Kindergarten und hat jetzt das Basteln für sich entdeckt. Außerdem macht er mit anderen Kindern Musik, hier wird eine musische Früherziehung vom Regendorfer Spielmannszug angeboten, und das macht ihm ganz viel Spaß.
Finn ist ein recht wilder Bursche, der einen unglaublichen Bewegungsdrang hat. Ich müßte ihn zum Fußball anmelden, aber für zweijährige gibts da noch nichts. Dafür ist er jetzt drei mal am Vormittag bei einer Tagesmutter, da kriegt er dann ein bißchen Erziehung ab. Und ich kann wenigstens ab und zu was arbeiten, Nils schläft nämlich den ganzen Vormittag - und der kommt dann einfach mit.

Stephan hatte bis zum Frühjahr arbeitsmäßig fast nichts zutun, was uns dann schon etwas Sorgen bereitet hat. Mittlerweile hat sich wieder ein normales Arbeitspensum eingestellt, so dass alle, auch die Angestellten, was zu arbeiten haben.
Stephan hat ein hartes Jahr hinter sich, er hat sich nämlich von seinem "lauten Auto" (wie Linus immer sagte [=Spitfire]) und dem Motorrad getrennt. Aber zu fünft hat man eben nicht wirklich Platz, weder in dem einen noch auf dem anderen. Und das Geschrei war eh schon groß genug, wenn Linus mit dem Papa im lauten Auto zum Eisessen gefahren ist, aber Finn nicht mit durfte.

Im Sommer waren wir mit Eri und Toby in Riga und haben auch ein paar Tage im Strandhäuschen verbracht. Nächstes Jahr wollen wir wieder hin, da können sich die Kinder so schön am Strandvergnügen.
Sonst waren wir nicht soviel unterwegs- doch!- Im März waren wir ohne die Kinderin Oslo auf einem Jazzkonzert und haben bei der Gelegenheit auch gleich noch Freunde besucht. Die Kinder waren derweil am Vilshof - gut, dass sich da ab und zu Abnehmer finden!

 

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2006

Ende letzten Jahres, am 8.12. ist ja Finn noch bei uns gelandet, er ist jetzt mittlerweile ein laufender dreiviertel-Meter und im Vergleich zu Linus ein wahrer Auftreiber. So war also die erste Zeit des Jahres ziemlich geprägt von Kind -im- Kinderwagen- rumfahren- auf- dass- es- ruhe. Im März habe ich dann wieder mit meinen Hebammenkursen angefangen und seitdem arbeite ich so vor mich hin, mal mehr, mal weniger. Allzu viel arbeiten geht auch gar nicht, weil Tiffy dieses Jahr bis Oktober
sehr eingespannt war und oft auch nachts im Büro geschuftet hat. Dafür hat er jetzt fast nichts zu tun, was auch wieder nicht so erfreulich ist. Aber es wird schon wieder irgendein Auftrag kommen- bis jetzt hat's auch immer irgendwie geklappt.
Linus geht mittlerweile sehr gerne in den Kindergarten, er hat ein paar Freunde, mit denen er dort recht aufmischt... . Am Muttertag hat er uns einen rechten Schrecken eingejagt, als er beinahe in der Vils ertrunken wäre. Dank Zoe konnten wir ihn aus der Vils retten, er war dann 10 Tage im Krankenhaus, und glücklicherweise hat er überhaupt nichts zurückbehalten. Inzwischen ist er so eine Wasserratte, dass es jedesmal Geschrei gibt, wenn wir aus dem Schwimmbad heimfahren. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle, die an Linus gedacht und uns geholfen haben!!!
Im Sommer waren wir eine Woche in Riga und dieses Jahr hatten wir richtiges Strandwetter! Die beste Erholung ist es, wenn wir dort auch noch bekocht und bebabysittert werden...!
Im Spätsommer waren wir dann schon kurz davor, wieder Norwegenpläne zu schmieden, da "meine" Stelle in Otta wieder frei war. Wir haben uns dann aber doch entschieden, hier zu bleiben, weil`s mit Tiffys Arbeit jetzt nicht mehr so einfach ist, seitdem er 2 Angestellte hat. Als die Entscheidung gefallen war, haben wir uns endlich an unsere letzten Baustellen am Haus gewagt, Keller verputzt und angemalt, ein Terrassendach gebaut (das hoffentlich bald verglast wird) und eine Photovoltaikanlage auf's Dach montieren lassen. Wir hoffen also auf viele sonnige Tage - und das gleich wünschen wir Euch allen!

 

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2005

Nachdem wir letztes Jahr am 2. Advent wieder in Regendorf gelandet sind, hat uns der deutsche Alltag ziemlich schnell wieder erreicht.
Stephan hatte dieses Jahr ziemlich viel zu arbeiten, so daß fast immer noch 2 Leute mit im Keller im Büro waren; da das dann doch irgendwann ein bißchen eng war und außerdem Linus ja doch eine Menge konzentrationsschädlichen Krach machen kann, ist die "Firma" im Oktober nach Regenstauf (7 km entfernt) in ein Büro gezogen.

Bei mir ist sonst alles wie immer, Hebammenkurse und Hausbesuche, soweit sich das eben während der Mittagsschlafpause vonLinus bzw. mit Großeltern als Babysitter machen läßt. Linus ist dieses Jahr ordentlich gewachsen, im Spätsommer hat er dann angefangen zu reden, so daß auch andere ihn verstehen, und seit November geht er in den Kindergarten! Mittlerweile ist das hinbringen kein Drama mehr, gefallen hat es ihm schon von Anfang an. Er ist jetzt auch, wie wir, erstmal gespannt auf das neue Geschwisterchen, das um Weihnachten erwartet wird! Das wird also ein richtig spannender Advent!

Was war sonst noch los...?
Im Sommer waren wir zwei mal in Riga, im Juni und August. Leider war beide Male das Wetter so, daß wir nicht in der Ostsee baden konnten, aber dafür haben wir Riga und Umgebung unsicher gemacht. Im September waren wir auf einen Kurzurlaub in derSchweiz, in einem Hotel am Fuße der Eiger- Nordwand. Stephan hat das bei einem Internetspiel gewonnen- sonst könnte man sich das vermutlich nicht leisten. Es war aber sehr schön und für Linus scheinbar sehr beeindruckend, weil er heute noch jeden Berg als Eigerberg bezeichnet, und wir auch im Garten schon ein paar Schnee-Eigerberge haben! Hoffentlich halten sie durch bis Weihnachten.

 

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2004

Anfang des Jahres hat Tiffy mal nicht so viel gearbeitet, was auch dringend nötig war, und wir haben endlich unseren Keller im Haus fertiggestellt, ziemlich jedenfalls. Dann ist er mit seinen Computern da unten eingezogen und hat's jetzt zum Arbeiten ein bißchen ruhiger. Dafür haben wir oben jetzt ein richtiges Gästezimmer!
Im Februar haben wir eine Schulfreundin von uns besucht, die in Amman ( Jordanien) Pfarrerin ist. Diese Gelegenheit muß man natürlich nutzen, und so haben wir uns dort 2 Wochen lang mit Land und Leuten bekannt gemacht. War ein tolles Erlebnis, schade für Linus, daß er davon später nichts mehr weiß. Wir haben uns eine Woche ein Auto gemietet und waren im Land unterwegs, u.a. zum toten und zum roten Meer, in Petra bei den riesigen Felsengräbern der Nabatäer waren wir auch, einmal haben wir in einem heißen Bach gebadet (das ist eine ziemliche Verschwendung in so einem Land, kann man den nicht nach Norwegen transferieren?). Und in Amman gibt's ja auch recht viel anzuschauen, wir konnten sogar 2 Tage im Schnee (!!!) spazieren gehen.
Wieder daheim ging's erst mal ganz normal weiter, mit viel Arbeit für Tiffy, nahezu immer verfügbaren Großeltern zum Aufpassen, wenn ich gearbeitet habe ( Kurse und Hausbesuche hauptsächlich), Garten versorgen und ab April Linus beim Laufen zuschauen. Im Mai habe ich auf einer Fortbildung dann eine Kollegin getroffen, die mir eigentlich im Spaß von der Stelle in Norwegen erzählt hat. Im ersten Moment hab ich mir auch gedacht, daß das alles zu umständlich wird, außerdem war der Garten dann grade so, daß man ihn auch mal genießen kann... Kurzentschlossn haben wir uns dann Ende Mai mit Eri und Toby nach Norwegen
aufgemacht, um uns das mal anzusehen, es hat alles gepaßt und so habe ich Ende Juni angefangen zu arbeiten! Anfang Juli waren wir dann gleich nochmal im Urlaub, diesmal in Riga, wo?s auch sehr schön und lustig war. Nach dem Urlaub sind Tiffy und Linus dann nach Norwegen nachgekommen. Anfang Dezember geht's nun wieder zurück nach Deutschland, da müssen wir uns erst mal wieder an die vielen Menschen gewöhnen!

 

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2003

Wir haben ein ausgefülltes Jahr hinter uns, aber wen wundert's, wenn so ein Linus da ist. Tiffy hatte arbeitsmäßig dieses Jahr ziemlich viel zu tun und war dementsprechend oft in München. Das war natürlich schade wegen Linus, und so hat er probiert, dann doch mehr von zuhause aus zu arbeiten. Das klappt mittlerweile auch ganz ordentlich, er muß natürlich schon fast jede Woche nochmal nach München, aber nicht mehr so lange, und so sind wir jetzt wieder mehr zusammen.
Sein Zimmer in München hat er aufgelöst, deshalb haben wir jetzt einen Bettenüberfluß hier; wir wollen aber endlich unseren Keller wohnfertig machen und da gibt's dann nochmal ein großes Zimmer, das er wahrscheinlich als Arbeitszimmer mit einem Freund zusammen nutzt.
Ich habe im Januar wieder angefangen, ein bißl zu arbeiten. Wenn man einen ausreichenden Vorrat an Babysittern hat, dann geht das!! Vor allem Oma und Opa waren oft zum Hüten da, und zum Glück habe ich eine ehemalige Nachtschwester aus unsrer Klinik, die immer kommt, wenn ich Kurse halte. Im Sommer habe ich in einer Klinik in Regensburg Urlaubsvertretung gemacht, und jetzt habe ich dann mal ein bißl weniger zu tun.
Wir waren im Sommer in Lettland mit Marita, Leo und Rosalie, das war sehr schön, im nächsten Jahr würden wir das gerne wiederholen.
Linus ist ein ganz lieber Bube, er lacht eigentlich fast immer und man muß kein schlechtes Gewissen haben, wenn man ihn jemanden auf's Auge drückt. Er ist halt ein bißl faul, krabbelt immer noch nicht, dafür kann er aber rutschen, und das mit dem Stehen klappt auch schon ganz gut. An seinem Geburtstag haben wir ihm auf seine Plazenta einen Apfelbaum gepflanzt in unserem Garten, der mittlerweile nicht mehr nur aus Erdhaufen besteht. Diesen Sommer haben wir die Terrasse pflastern und eben den Garten anlegen lassen.

 

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