Erika

Vilshof
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Erika

 

2014

 

Hallo und herzliche Grüße aus Leuzdorf. Eigentlich könnte ich einfach den Text von den letzten Jahren reinkopieren, weil nichts wirklich Großes passiert ist in diesem Jahr - uns gehts gut und wir finden es immer noch prima hier auf dem Dorf. Wir haben immer noch unsre Arbeitsstellen (Toby Schule - Eri Gehörlosengemeinde & Schule...) mit ständig wechselndem "Publikum", so dass es immer wieder erstaunliche Erlebnisse gibt.
Wir freuen uns auf die freien Tage in den Weihnachtsferien und hoffen auf ein wenig Ruhe und Nichts-Tun.

 

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2013

Hier kommt die Weihnachts-Info-Post aus Leuzdorf von Toby und Eri:

Seit dem letzten Weihnachtsbrief hat sich bei uns nicht viel verändert: Wir arbeiten weiterhin in Schule (Toby 100%, Eri 50%) bzw. Gehörlosengemeinde (Eri 50%), fahren viel Radl (aber das eher im Sommer...), genießen Haus und Garten und das Allerbeste: Wir sind gesund!

Eine tolle Sache in diesem Jahr war, dass wir die Möglichkeit hatten eine Fortbildung in Israel zu machen - und natürlich war da dann auch ein bisschen Land und Leute und vor allem Jerusalem anschauen mit dabei.

Unsre sportliche Höchstleistung war dieses Jahr, dass wir beim Triathlon in Kallmünz mitgemacht haben - und ich bin heute noch stolz, dass ich nicht kotzend ins Ziel eingelaufen bin... (so wie ich das im Jahr zuvor bei einigen beobachtet habe!). Hat wirklich Spaß gemacht, obwohl es ungefähr der heisseste Tag des Jahres und schon seeeeehr anstrengend war.

An Weihnachten werden wir zuhause sein, und dann wieder die Nach-Weihnachtszeit mit einigen Leutchen auf der Allgäuer Hütte verbringen. Wir wünschen euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein paar ruhige und erholsame Tage!!

 

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2012

Bei uns ist und war alles "normal", keine Krankheiten, Unfälle oder sonstige Katastrophen. Wir arbeiten natürlich fleißig, Toby mit Reli-Unterricht an drei verschiedenen Schulen, ich mit meiner halbe-halbe-Stelle in der Schule (für Schwerhörige & Gehörlose) und Gehörlosengemeinde. Obwohl wir das ja inzwischen schon ein paar Jahre machen und man denken könnte, es wird irgendwann eintönig und langweilig, können bzw. müssen wir doch feststellen dass es das eben genau nicht ist: Die Kinder/Jugendlichen und auch Kollegen sorgen für genug Abwechslung, so dass wir unseren Job immer noch wirklich gut finden!

Im Frühjahr/Sommer waren wir viel mit den Rennrädern unterwegs und haben dabei hier in der Gegend wieder ein paar schöne neue Touren entdeckt. Im August haben wir uns natürlich wieder den Mont Ventoux raufgequält, was inzwischen schon zum Ritual in unseren Sommerferien geworden ist.

Unser Haus steht noch und dieses Jahr haben wir mal gar nichts Neues dazugebaut, also ein ganz normales Jahr mit den üblichen Ernte-Erträgen (Tomaten, Radieschen, Kartoffeln, Zwiebeln, Himbeeren usw.). Weihnachten werden wir dieses Jahr mit Marita und Astrid im Allgäu auf einer Hütte in den Bergen verbringen und hoffen, dass es dort so richtig viel Schnee hat!

 

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2011

Bei uns ist alles wie gehabt, es war ein gutes Jahr, wir sind gesund und wundern uns dass schon gleich wieder Weihnachten ist. Bei unsrer Arbeit ist alles so wie es vorher war: Toby hat eine volle Schulstelle und unterrichtet an vier Schulen im Dekanat Schwabach. Ich bin weiterhin in Nürnberg halb in der Schule (für Gehörlose und sonstige Hörgeschädigte) und halb in der (Gehörlosen-) Gemeinde.

Dann hier ein paar kurze Impressionen was bei uns dieses Jahr u.a. so los war:
Gartenhaus gebaut (ein Haus auf Stelzen!) - Ostern in Kiel - Pfingsten in Riga mit Maras wohlbekannter Pflege und ein paar Tagen im Strandhaus - Sommer (also ca. 2 Wochen davon) in Frankreich mit viel Fahrrad fahren - im Herbst Photovoltaik-Anlage aufs Dach bauen und sich freuen über den sonnigen November - jetzt auf Schnee warten damit alles schön weihnachtlich ausschaut....

 

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2010

Alle Jahre wieder... auch schöne Weihnachtsgrüße aus Leuzdorf. Bei uns gibst eigentlich nix Neues, arbeitstechnisch ist alles beim Alten, Toby Schule und ich Schule und Gemeinde (mit Gehörlosen und Hörgeschädigten).

Hier am Dorf ist's weiterhin toll, wir genießen unser Haus: im Sommer den Garten und all die leckeren Sachen die man da ernten kann und jetzt im Winter dass es so schön schneeweiß aussieht überall. Um Ostern rum musste ich mal eine kurzzeitige Zwangspause machen, weil mein linkes Knie einen Schaden hatte und ein zerfetzter Meniskus operiert werden musste... Aber die Physiotherapeuten haben gute Arbeit geleistet und im Sommer war alles wieder gut - wir habens dieses Jahr sogar dreimal auf den Mont Ventoux raufgeschafft. Die Miezen leben auch noch und gehen so langsam in den Winterschlaf über.

Wir freuen uns auf die freien Weihnachtstage, der Nachbar spendiert uns wie jedes Jahr einen Christbaum und dann lassen wirs uns gut gehen.

 

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2009

"Bei uns gibts nix neues" eigentlich: wir sind gesund, Katzen leben noch, Haus steht noch, Garten hat ordentlich geblüht und Arbeit gemacht und macht jetzt Winterpause. Toby ist dieses Jahr nun endgültig fertig geworden und ist jetzt ganz richtiger und fertiger Religionspädagoge. Seit September hat er eine ganze Schulstelle im Dekanat Schwabach, das heißt Religionsunterricht an 5 Schulen (Grund-und Hauptschulen). Das sind schon ordentlich viele Klassen und eine Menge Schüler-Namen zu merken...! Ich bin weiterhin am Zentrum für Hörgeschädigte, hab also nur eine Schule und arbeite auch noch in der Gehörlosengemeinde. Dort ist alles bestens: Nette Kollegen, abwechslungsreiche Arbeit und viele viele liebe Menschen. Gestern erst war Adventsfeier mit den Kindergruppen und es war wirklich erstaunlich zu sehen, wie 27 überaus lebhafte, aktive und laute Kinder ehrfürchtig vor dem Nikolaus erstarren!
Im Sommer waren wir dieses Jahr mal wieder in Frankreich in der Provence und haben unsren Neujahrsvorsatz erfüllt: Den Mont Ventoux raufradeln. Und weil wir dieses Jahr schon vorher immer fleißig geradelt sind, haben wir uns sogar ein zweites Mal raufgewagt! Während wir im Urlaub waren, hat unsre Mieze zuhause wieder mal Junge gekriegt, das war die zweite Ladung in diesem Jahr. Nachdem jetzt aber alle Nachbarn und interessierten Kollegen mit Katzen versorgt sind, haben wir Spot vor ein paar Tagen kastrieren lassen - gibt ja wirklich genug Katzen (z.B. am Vilshof).
Ansonsten war das Übliche los, wurschtln im Haus und im Garten, was uns aber immer noch Spaß macht und toll ist, wenn man Erdbeeren und anderes essbares Zeug ernten kann. Jetzt kommt wieder die in-der-Sauna-sitz und Plätzchen-back-zeit, was aber eigentlich ja auch ganz schön ist.

 

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2008

Bei Toby und mir war dieses Jahr ein relativ normales Jahr, ohne Hausbau, ohne Umzug, ohne Stellenwechsel. Sowas ist ja auch mal ganz schön. Langweilig wars uns aber trotzdem nicht: Wir haben natürlich viel an Haus und Garten rumgewerkelt, vor allem am und im Garten. Da haben wir uns gefreut über viele Erdbeeren, Salat und andere leckere Sachen, die so gewachsen sind. Sehr gefreut haben wir uns über viel Besuch, die Gästezimmer waren gut ausgelastet und wir waren oft abends draußen gesessen, bei Lagerfeuer und Würstl grillen..
Dieses Jahr können wir auch mal Nachwuchs vorweisen: Unsre Katze (die wir im Sommer 2007 vom Vilshof mitgenommen haben) hat drei Junge gekriegt. Eins kam zu den Nachbarn, eins zu Kollegen von mir und eine haben wir selber behalten. Eigentlich wollten wir ja alle drei hergeben, aber leider ist unsre zweite Katze ("Nummer zwei") im Juli einfach so verschwunden, keiner hat sie auf der Straße liegen sehen oder sonstwo. Alle Nachbarn hatten damals schon Ausschau gehalten, aber niemand hat sie irgendwo gefunden. Naja, und weil wir ja eigentlich schon zwei Katzen haben wollen, haben wir dann eine von den Kleinen behalten. Apropos Nachbarn: Kurz vor Ostern sind
unsre Nachbarn in ihr Haus (das ja wegen einiger Baupannen ziemlich lange gedauert hat) eingezogen. Die Leute sind sehr nett und unkompliziert, ihre Hunde besuchen öfters mal unseren Garten und jagen unsre Katzen, und falls der Zucker oder die Alufolie ausgeht, kann man auch einfach mal schnell rüberlaufen.
Beruflich ist bei uns alles gleich geblieben, Toby arbeitet weiter in Hilpoltstein in der Schule und in der Gemeinde, ich bin weiterhin bei der Gehörlosengemeinde und in der Gehörlosen - und Schwerhörigenschule in Nürnberg. Im Sommer waren wir beide dienstlich im Ausland unterwegs: Toby war mit seinen Konfirmanden in Italien (bei 35° und strahlendem Sonnenschein), ich war zwei Wochen mit gehörlosen Jugendlichen in Schweden (bei ca 12° und zwei Wochen Regen (!), an unsrem Abreisetag hat natürlich die Sonne geschienen!). Ansonsten gehts uns gut, jeder hat noch ein paar adventliche Aktionen in der Arbeit, aber ab dem 22.12. haben wir frei und werden die Weihnachtstage zusammen mit Freunden auf einer Berghütte im Allgäu verbringen.

 

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2007

dieses Jahr zum ersten Mal aus Leuzdorf. Letztes Jahr haben wirs ja gerade noch geschafft und sind genau eine Woche vor Weihnachten noch umgezogen: Von der Stadt raus aufs Land nach Leuzdorf.
Und dort gefällt es unssehr gut, es ist immer noch ein bisschen wie Urlaub, wenn man von der Arbeit heim kommt und dann mitten in der Natur sitzt. Im Sommer haben wir sogar schon unseren Garten genießen können, wir haben auch schonGemüse und Him- und Johannisbeeren ernten können. Die zwei Pfirsiche an unserem kleinen Pfirsichbaum haben leider die Schnecken weggefressen!
Seit Sommer haben wir auch noch zwei lustige Mitbewohner, zwei Katzen. Eine haben wir vom Vilshof "geklaut", die andere ist vom Nachbarn. Dieser Nachbar versorgt uns nicht nur mit Katzen, dort gibt es auch Eier, Enten, Gockerl und Gänse... schon sehr praktisch.

Arbeitsmäßig hat sich vor allem beim Toby was verändert. Er ist mit dem Religionspädagogik Studium fertig und macht jetzt die zwei Jahre Vorbereitungsdienst in der Schule und Gemeinde in Hilpoltstein. Deswegen musste er auch als Jugendreferent in Nürnberg-Ziegelstein aufhören. Das war schon sehr schade und traurig, aber so ist das halt.
Bei mir ist alles gleich, Religionsunterricht an der Gehörlosenschule und Arbeit in der Gehörlosenseelsorge. Schwerpunktmäßig mach ich in der Gemeinde Kinder- und Jugendarbeit, und das macht mir weiterhin viel Freude.
An Pfingsten konnten Toby und ich endlich unsere hörende-gehörlos Begegnungsfreizeit machen. Das war schon lange geplant, wir hatten ja auf unserer Hochzeit dafür Spenden gesammelt. Jetzt war`s endlich soweit und es war richtig toll. Sowohl den gehörlosen als auch den hörenden Jugendlichen hat es sehr gut gefallen und alle wünschen sich noch mehr solche Kooperations-Aktionen.
So arbeiten wir vor uns hin, freuen uns über unser Haus und lassens uns gut gehen!

 

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2006

Jetzt gerade, wo ich den Weihnachtsbrief schreibe, sind wir noch in Nürnberg. Aber unsere letzten Tage hier sind angebrochen: Wir sind fleißig am Einpacken und Kisten stapeln, weil am 16. Dezember der große Laster kommt und wir aus unserer Wohnung ausziehen!! In diesem Jahr haben wirs also endlich geschafft und können das erste Weihnachten im neuen Haus feiern. Nach den
Pfingstferien ists losgegangen, der Bagger hat das Loch für unser Holzhaus ausgegraben. Inzwischen siehts schon richtig aus wie ein Haus, mit Fenster, Türen, Böden usw. Wir freuen uns sehr darauf, jetzt endlich dann auch drin wohnen zu können, nachdem wir unsren Urlaub und alle freie Zeit auf der Baustelle verbracht haben...
Noch dazu freuen wir uns, wieder mitten im Grünen zu wohnen: das Dorf, wo wir unser Haus gebaut haben, hat grade mal so ca. 40 Häuser und es gibt fast nichts außer Hühner und Gänse!
Nebenher haben wir natürlich auch "ganz normal" gearbeitet: Toby in Nürnberg-Ziegelstein als Jugendreferent und dann auch noch witerstudiert (jetzt 7. Semester).
Ich bin weiterhin bei der Gehörlosenseelsorge und dieses Schuljahr endlich auch "ganz" an der Gehörlosenschule, das heißt, ich muss endlich mal nicht zwischen diversen Schulen hin- und herfahren. Umzugstechnisch bin ich inzwischen schon gut trainiert, die Gehörlosenseelsorge ist nämlich im September auch umgezogen, vom Nürnberger Süden in Richtung Stadtmitte. Da war auch einiges zu tun, und wir haben zeitweise dann in baustellenähnlichen Verhältnissen gearbeitet, aber jetzt ist alles halbwegs überstanden und es kehrt auch wieder ein bißchen Ruhe ein.
Das waren so die großen Aktionen diesen Jahres, aber ich find, das reicht schon! Schöne Grüße!

 

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2005

Wir leben glücklich und zufrieden in Nürnberg und arbeiten beide ganz fleißig. Toby ist immer noch Jugendreferent in der Gemeinde Nürnberg-Ziegelstein und studiert nebenher Religionspädagogik. Momentan ist er im Praxisjahr und muss selber schon Unterrichtsstunden halten. Ich bin weiterhin bei der Gehörlosenseelsorge und arbeite und gebärde mich dort so durch. Außerdem hab ich ein paar Religionsstunden an der Gehörlosenschule (die inzwischen "Förderzentrum Hören"!!! heißt) und an einer Grundschule mit hörenden Kindern.

Dieses Jahr haben wirs endlich mal geschafft - für Toby wars das erste Mal - nach Riga zu fliegen. Es hat sich dort ganz schön viel verändert, seit ich das letzte Mal da war. Eine Woche lang haben wir uns die Füße plattgelaufen und den tollen sonnigen, aber eiskalten Herbst genossen.
Wohnen tun wir immer noch in unsrer Wohnung in Nürnberg, aber wir haben schon den Drang nach etwas mehr Platz, zum Beispiel einem Haus. Wir sind das ganze Jahr über immer mal mehr oder weniger intensiv am "Schauen" gewesen - rund um Nürnberg, aber das für uns gemachte Haus oder Grundstück war noch nicht dabei. Vielleicht hat sich ja bis zum nächsten Weihnachtsbrief was getan.

 

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2004 - Maija schreibt über Eri und Toby:

Die beiden haben geheiratet, im März standesamtlich und im Mai kirchlich. Ihre weltliche Feierlichkeit haben sie am Vilshof abgehalten. Es waren viele Leute da, die die riesige Hochzeitstorte um Mitternacht noch aufgegessen haben. Tiffy hatte Barbetrieb mit vielen verschiedenen Cocktails. Er kann das sehr gut und wird hoffentlich am Heiligen Abend die Familie mit seinen Künsten erfreuen.
Zur Hochzeit haben sie zwei Fahrräder bekommen: die Eri ein Rennrad und der Toby ein Trekking-Rad (?). Im Urlaub in Frankreich bekam Toby dann Rückenschmerzen und sie haben ihn abgebrochen. Den Urlaub, nicht Toby. Eri war später noch in Schweden, wahrscheinlich mit ihren gehörlosen Kindern.
Sie kommen eigentlich sehr oft her, zuletzt waren sie Anfang Oktober am Vilshof. Nürnberg ist ja nicht so weit, wir haben es allerdings erst einmal bis zu ihnen geschafft. Ihre Wohnung ist allerdings auch nur bedingt für weitere 4 Personen geeignet.

 

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2003

Also ich soll kurz schreiben was bei uns so los war dieses Jahr.
Es war endlich mal ein Jahr ohne Umzug, ohne Stellenwechsel und auch ohne sonstige Sensationen (bis jetzt zumindest). Toby arbeitet weiterhin als Jugendreferent in einer Kirchengemeinde in Nürnberg, kümmert sich da also um Kindergruppen, Kinderfreizeiten, bisschen um Konfirmanden, um Jugendliche, um Ehrenamtliche und alles was da sonst noch so dazugehört. Nachdem Toby im Februar die Sozialpädagogik Diplomarbeit abgegeben hat und also ab dann kein Student mehr war, hat er es nicht lange ausgehalten und ist seit Oktober wieder an einer Fachhochschule eingeschrieben und studiert - welch Wunder: Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit. Wem das bekannt vorkommt: Recht so, das hat Eri nämlich auch studiert. Da Toby weiterhin bei der Kirche arbeiten möchte, hat er sich für das Studium entschieden. Weil für Sozialpädagogen gibt`s innerhalb der Kirche einfach weniger zu arbeiten als für Religionspädagogen. Aber trotzdem arbeitet Toby ganz normal weiter, weil irgendwer muss ja schließlich das Geld ins Haus bringen für unsre zukünftige Villa mit Garten und Sauna.
Apropos Geld ins Haus bringen: Ich arbeite immer noch zu 50 Prozent in der Schule (Religionsunterricht an Grund-, Haupt- und Förderschule) und mit den anderen 50 Prozent als Gemeindepädagogin bei der Gehörlosenseelsorge in Nürnberg. Nachdem ich bis Juli ordentlich DGS (Deutsche Gebärdensprache) Kurse gekriegt habe, ist das jetzt erstmal vorbei und die Arbeit geht so richtig los. Ich bin verantwortlich für zwei Kindergruppen in Nürnberg, Freizeiten für Kinder und Jugendliche, Ehrenamtliche aus ganz Bayern, mach bei ein paar Gottesdiensten mit und und und. Und das alles natürlich mit gehörlosen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
So, das war die Arbeit, jetzt das Vergnügen: An Pfingsten waren wir zwei Wochen im Urlaub in Südfrankreich, haben da Kirschen gegessen, Bücher gelesen und sind Fahrrad gefahren. Das war so die beste Erholung vom ganzen Jahr.
Ansonsten geht`s uns aber auch gut, die Wohnung steht noch und wird immer voller, unser Balkon war dieses Jahr auch voll - mit Tomaten, Paprika, Erdbeeren und vielen Kräutern.
So und jetzt weiß ich nix mehr, wer mehr wissen will kann uns ja besuchen und uns selber fragen!

 

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