Vilshof Bauarchiv

Vilshof
D - 92287 Schmidmühlen
09474 - 910 225

 

Karte   Impressum

Haus und Hof - Archiv

2014

Das Frühjahr war geprägt von Umbaumaßnahmen: wir haben das Haus an zwei Seiten drainiert, dabei den Garten neu angelegt, eine Kläranlage für die Häuser 1 und 2 gebaut und in der Folge hat Stephan noch ein Kompostklo, eine Idee, die uns seit fast 20 Jahren umtrieb, hinter der Scheune gebaut.

 

Im Garten sind die letzten Herbstpflanzungen gut angewachsen und ich freue mich, dass Salbei, Rosmarin und Thymian immer noch gut ausschauen.

 

2005   2006    2007   2008   2009    2010   2011   2012   2013   2014  

 

 

2013

Auch am Vilshof herrschte Hochwasser und die Kinder erfreuen sich an Matschtreten und intensiver Naturbeobachtung. Bilder von den Übeschwemmungen in Kallmünz findet man auf der Seite des Triathlon Kallmünz, der deswegen übrigen auch auf den 27. Juli verschoben wurde.

 

Bei uns ist aber nichts schlimmes passiert, die Wiesen zur Vils sind allerdings überschwemmt und das Wasser wird wohl noch eine Weile drin stehen und das dortige Biotop bestimmen. Es ist warm und ich bin gespannt, welche hier nicht so üblichen Tierarten nun bei uns auftreten.

 

Zu Beginn der Regenzeit sind wir ins Legoland gefahren und haben dort zwei Tage in Regen und Wind ausgestanden. Gute Seite am schlechten Wetter: bei den Fahrgeschäften musste man kaum anstehen, was vor allem Lina und Zoe recht gut genutzt haben. Julius erfreute sich umso mehr an den Lego-Nachbauten von Städten und Landschaften, besonders fasziniert war er auch von einer echten Gärtnerin, die den unerwünschten Aufwuchs entfernt und die Pflanzen zurückgeschnitten hat.


Unser Foto vom Legoland zeigt ein Straßenszene in Frankfurt, wie sie klischeehafter nicht sein könnte. Die Legowelten-Designer scheinen mir viel Spaß bei der Arbeit zu haben. Wir haben uns über diese liebevolle Installation sehr gefreut.

 

2005   2006    2007   2008   2009    2010   2011   2012   2013   2014  

 

 

2012

Dieses Jahr hatten wir ein paar sehr fähige WWOOFer, die uns sehr bei der Gestaltung vom Hof geholfen haben. Schon im Frühjahr ist eine italienisch-amerikanische Familie gekommen und danach war der Wohnwagen fast bezugsfertig. Weitere WWOOFer aus Deutschland, Spanien, Frankreich und den USA lebten zeitweise mit uns und erfreuten mit Ihren Koch-, Mal- und Handwerkskünsten.

 

Sehr gut waren auch heuer wieder die Tomaten und vor allem die Gurken. Beide sind im gleichen Beet, obwohl sie das angeblich nicht mögen, aber vielleicht haben sie's noch nicht gemerkt. Pfirsiche hatten wir sehr viele, aber aufgrund des eher kühlen Sommers waren die nicht besonders aromatisch.

 

Salbei ist gut gewachsen und Rosmarin versuche ich heuer draussen zu überwintern, nächstes Jahr ist ein deutliche Bestandsaufbesserung beim Thymian angesagt. Ist schließlich mein Lieblingsgewürz und -Heilmittel, vielleicht versuche ich mich aber auch am Ingwer.

2011

Garagenwand Star WarsDer Hof hat ein neues Gesicht! Unsere beiden Frühlings-WWOOFer, Jann und Felix, erwiesen sich als große Künstler und gestalteten die Garagentore neu. Erst im Sommer 2011 entstand über die gesamte Gebäudelänge das grüne Idyll.So wurde ein neues Fenster zum Weltraum geöffnet.

 

Vom 31.05. - 04.06. steht unser familiärer Jahresurlaub an, der uns dieses Mal in die Metropole Berlin führt. Ein sorgfältig ausgewähltes Programm mit politischen, sportlichen, kulturellen und architektonischen Sehenswürdigkeiten sorgt hoffentlich dafür, dass wir weder erschöpft noch gelangweilt sind.

 

Neues gibt es von der Kletterhalle: mittlerweile ist fast die halbe Boulderwand fertig, die ersten Griffe sind geschraubt und klein und groß üben sich bereits daran.

 

Die Frühlingsgefühle haben unseren Hühnern recht zugesetzt, nach einem Jahr der Ruhe haben Sie in Ihren Platzierungskämpfen ein Opfer gefunden. Wir wollten dem nicht zu lange zuschauen und haben dieses Huhn, ausgerechnet das Erste aus eigener Zucht, freigelassen. Einen passenden Gockel bekamen wir geschenkt und jetzt haben wir ein glückliches Paar. Sie übernachten in einer Kiste, in der wir vor einigen Jahren unsere Solarmodule bekommen haben. Konrad Lorenz hat bestimmt auch so angefangen mit seinen Verhaltensforschungen.

 

2005   2006    2007   2008   2009    2010   2011   2012   2013   2014  

 

 

2010

Gartenbaulich habe ich etwas reduziert und bin mit den Beeten näher ans Haus und zu den Wasserspeichern gerückt. Wir hatten heuer viele WWOOFer, die allesamt großes geleistet haben. So haben wir einige neue Beete und Pflanzstreifen gewonnen. Tomaten, Pfirsiche, Zucchini und Gurken waren heuer sehr gut, auch einige Kräuter sind gut gewachsen, vor allem der Salbei hat sich gut über den Winter gerettet. Mal schaun, wieviel Energie ich oder die hoffentlich zahlreichen WWOOFer nächstes Jahr für die Hof-Verschönerung aufbringen können.

 

Im Herbst sind neue Bewohner bei uns eingezogen und haben einen Hauch Landwirtschaft mitgebracht: wir haben nun 7 Hühner und einen Hahn, täglich beglücken sie uns mit Eiern und fressen die Küchenabfälle (keine Left-overs mehr für mich!). Sie haben einen großen Auslauf, den wir (Stephan und ich) zusammen gebaut haben; das war auch wieder mal eine schöne Erfahrung, gemeinsam was zu schaffen. Ich möchte ja gerne noch mehr Hühner haben (deshalb auch der Gockel), gerne hätte ich auch Pfauen. Die Arbeit hält sich mit den Hühnern in Grenzen, jeden Tag füttern und die Eier rausnehmen, einmal in der Woche ausmisten - das ist alles!

 

2005   2006    2007   2008   2009    2010   2011   2012   2013   2014  

 

 

2009

Vorhin habe ich draußen noch Salbei, Rosmarin und Wein eingepackt, weil es allmählich doch kälter wird und bei diesen Pflanzen immerhin die Chance auf Überwintern besteht. Ansonsten schaut`s noch recht wild im Garten aus: ich lasse ja immer alles stehen bis zum Frühjahr, weil ich im Frühjahr mehr Lust auf Gartenarbeit habe und außerdem glaube, daß es für den Boden besser ist.

 

Heuer habe ich die den Grad der Selbstversorgung mit Knoblauch, Pastinaken, Pflücksalat, Petersilie, Salbei, Rosmarin und Rucola erreicht. Wir haben Brombeeren, Stachelbeeren und einen Pfirsich gepflanzt. Weil ich ja ein fauler Mensch bin, hoffe ich, daß möglichst viel über den Winter kommt und mir das Ansäen, Pikieren und Auspflanzen künftig erspart bleibt.

 

Im Zug unserer Dämmungsarbeiten vor ein paar Jahren kamen neue Wände an das Vordach und jetzt haben wir einen neuen Lärchenboden anstatt vorheriger Betonplatten. Außerdem liegen der originale Kalkstein-Türstock und die Bruchsteinmauer jetzt frei und erfreuen uns durch ihren Anblick.

 

Nächstes Jahr wollen wir um das Haus herum ausgraben um verschüttete Schätze zu bergen und das Erdgeschoß trocken zu legen. Bei Erdarbeiten an Christianes Haus sind Fundamentsteine des ehemaligen Schafstalls gehoben und zur Weiterverwendung gesammelt worden.

 

2005   2006    2007   2008   2009    2010   2011   2012   2013   2014  

 

 

2008

Der Garten wurde auch heuer wieder erfolgreich bestellt: Schnecken gab`s zwar ab der ersten Salat- und Kohlrabiernte, aber trotzdem hatte ich viele Tomaten (gestern habe ich die letzten gegessen), sogar Neulinge wie Fenchel und Rosenkohl sind ertragreich gewachsen.

 

Heuer hatten wir auch das erste Mal WWOOFer, (übersetzt etwa: freiwillige Helfer auf biologischen Höfen), die Projekte ausgeführt haben, die man sich selbst immer nur vornimmt, aber nie in die Realität umsetzt.

 

Unser erster WWOOFer hat eine Steinmauer gebaut und ein neues Beet mit Platten eingefasst, unsere zweite WWOOFerin, eine Mutter mit dreijährigem Sohn, hat das Regiment in der Küche übernommen (sie war drei Mal da und jedesmal habe ich danach mehr gewogen - sie will kurz vor Weihnachten nochmal kommen, um Plätzchen zu backen, oje!) und unser dritter WWOOFer war ein junger Engländer, den unser Schwager Cris zu einem lokalen Bierfest mitgenommen und schwer unter Dampf stehend wieder heimgebracht hat. Das war sehr lustig mit ihm.

 

2005   2006    2007   2008   2009    2010   2011   2012   2013   2014  

 

 

2007

Wir wohnen im mittlerweile eigenen Haus, das nach zweijähriger Bauzeit hell und vor allem warm geworden ist. Ich friste mein Dasein als Hausfrau und Mutter, bin dabei aber ganz froh, meine wertvolle Geistes- und Arbeitskraft noch nicht (nicht mehr?) auf dem freien Arbeitsmarkt verschleudern zu müssen.

 

Anfang März haben wir die Baustelle angefangen, zuerst kam das Gerüst und dann eine Schar Zimmerer, die an zwei Tagen das Dach abgerissen und wieder regendicht aufgebaut haben. Stephan hatte während der Bauzeit viel frei und durfte auch mitmachen. Dafür durfte er stets ins Süßigkeiten-Körbchen langen, das in Baustellen-Zeiten immer gut gefüllt sein muß.

 

Mitte Juni sind dann die Kinder in ihre Zimmer eingezogen, da war zwar weder Licht noch Steckdose, aber zum Schlafen und Spielen hat`s gereicht. Übrigens haben wir jetzt auch ein schönes Gästezimmer und würden uns sehr über Besuch freuen.

Zoe ist unsere "Königin der Gesichter", setzt sie doch eine Fülle an Grimassen und Ausdrücken ein und hat uns mit ihren Launen schon oft das Fürchten gelehrt.

 

An unserem Hochzeitstag, der auch Julius` Geburtstag ist, haben wir beim Notar die Hofübergabe unterschrieben und seitdem bin ich die Bäuerin. Leider wollte niemand meinem Ansinnen nachkommen, künftig mit "Hochwürden" angesprochen zu werden. Momentan macht der Besitz auch eher Arbeit, weil die ganzen Versicherungs- und Steuerunterlagen durchblickt und aktualisiert werden müssen. Glücklicherweise schlummert tief in mir drin ein kleines Buchhalterlein, das durchaus Freude an dröger Büroarbeit hat.

 

Meine agrokulturellen Forschungen befinden sich mittlerweile im 5. Jahr, für gesicherte Resultate und Empfehlungen ist es also noch viel zu früh. Als Zwischenstand kann ich sehenswerte Tomaten und Paprika aufgrund alleiniger Düngung mit Brennesseljauche aufweisen. Lauch und Kohlrabi waren ebenfalls überdurchschnittlich. Fast ein Totalausfall dagegen beim Salat, nach der ersten Frühbeeternte habe ich dem Heer der Schnecken das Beet überlassen, weil ich nicht immer frühmorgendlich absammeln und entsorgen wollte.

 

Nächstes Jahr will ich mich mal konzentriert an Karotten wagen, für die mein Gartenboden bisher noch nicht bereit war. Weitere Hoffnungen für 2008: - nach Riga fahren, dort gibt es mittlerweile ein renoviertes Haus am Meer - mindestens eine Woche ohne Familie irgendwo verbringen - öfter als zwei Mal ins Theater gehen - Julius nicht die Haare schneiden!

 

2005   2006    2007   2008   2009    2010   2011   2012   2013   2014  

 

 

2006

Wie letztes Jahr groß angekündigt, stand heuer ein großer Umbau ins Haus. Alle unsere Pläne konnten wir noch nicht in die Tat umsetzen, immerhin haben wir aber ein Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad und Klo neu gebaut, naja, das Bad ist noch nicht fertig, gerade heute warte ich auf den Wassermann, der die Wasserhähne anschließen soll. Die Fenster im OG sind auch schon alle erneuert, das Dach und die Fassade sind nächstes Jahr dran.

 

Vor einem Jahr sind wir viel zusammengesessen und haben Pläne gezeichnet, schon während der Abrißarbeiten hat das Haus uns dann gezeigt, was in ihm steckt und was es denn alles mitmachen würde. Ist halt doch ein alter Bau und da muß man eben mit dem Haus Kompromisse eingehen, nicht nur mit den Mitbewohnern.

 

In einer Bauphase wohnten wir wie in einer Kathedrale: Boden, Decke und alle Wände waren weg, Strom gab`s auch nur noch aus der Kabeltrommel, dafür Kerzen auf dem Biertisch.

 

An dem Wochenende, als die alten Fenster herausgerissen waren, wohnten wir wie in einer Burg, glücklicherweise war es warm und hat während dieser Zeit auch nicht geregnet. Überhaupt haben wir sehr viel Glück gehabt mit unseren Handwerkern, die auf unsere Änderungswünsche immer geduldig (oder besser: fatalistisch :-)) reagiert und uns vor einigen Fehlern bewahrt haben.

 

Für die nächste Bauphase wissen wir zumindest schon mal, daß wir keine Pläne zeichnen müssen: zuerst reißen wir einfach ab, dann sehen wir schon, was das Haus zuläßt. Für unsere drei Kinder wollen wir das Dach fertig ausbauen, dabei das komplette Dach dämmen und auch oben neue Fenster setzen. Schließlich steht noch die Außendämmung an, wobei wir uns derzeit noch nicht einig sind, ob wir Putz- oder Holzfassade haben wollen.

 

Durch unseren Umbau habe ich mich von vielen Besitztümern, vor allem Büchern, getrennt. Wenn man vor der Frage des wieder Einräumens steht, fragt man sich ja doch von jedem Trumm, ob man es denn wirklich unbedingt braucht. Selbst von meiner literarischen Eitelkeit, die darin bestand, jedes gelesene und irgendwann lesbare Buch sichtbar aufzubewahren, bin ich nun abgerückt, habe die öffentliche Bücherei als Lagerraum entdeckt und viele willkommene und vermutlich auch einige unwillkommene Buchgeschenke gemacht. Befreit fühle ich mich seitdem, obwohl sich natürlich schon wieder einiges angesammelt hat. Aber jetzt weiß ich, dass ich weggeben kann.

 

2005   2006    2007   2008   2009    2010   2011   2012   2013   2014  

 

 

2005

Im Mai haben wir auch eine neue Heizung bekommen: Heizmaterial kaufen wir jetzt nicht mehr, sondern machen es selber, nämlich Holz aus dem Wald. Gerade brüten wir über Umbauplänen und sind ziemlich verwirrt ob der großen Zahl an Möglichkeiten.

 

2005   2006    2007   2008   2009    2010   2011   2012   2013   2014